Bildungsreform – Wem hilft sie! Wer braucht sie?

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wolfgang

Was verbessert die angekündigte Bildungsreform für SchülerInnen und LehrerInnen?

Inklusion, soziale Selektion, Bürokratismus, Flüchtlinge und besorgniserregende Entwicklungen in Hinblick auf Bildungs- und Berufslaufbahn brennen unter den „Fingernägeln“.

Welches dieser Probleme wird durch die neue Reform entschärft? >>>> KEINES!

Ganz im Gegenteil: Eine ersatzlose Streichung der KlassenschülerInnenhöchstzahl und der Eröffnungs- und Teilungszahlen ist völlig inakzeptabel. Diese Maßnahme führt angesichts jetzt schon zu knapper Ressourcen zwingend zu größeren Klassen und Lerngruppen und damit zu massiven Qualitätseinbußen.

Die Personalhoheit der Clusterleitung widerspricht jeglicher demokratischen Mitbestimmung durch SchulpartnerInnen und KollegInnen. Autonomie wird hier zum Synonym für Selbstverwaltung des Mangels und einer Zurückdrängung der spärlich vorhandenen Schuldemokratie.

Es braucht dringend einen Ausbau des Supportsystems, Maßnahmen zur Chancengerechtigkeit für alle SchülerInnen, kollegiale Leitungsteams auf Zeit und einen Abbau von sinnentleertem Bürokratismus.

Veränderte Oberflächenstrukturen als Ergebnis eines faulen politischen Kompromisses lassen dieses Vorhaben zu einer Scheinreform und einen damit verbundenen Demokratieabbau werden.

Veränderungen, die etwas bewirken, kosten Geld. Geld, das einerseits im System vorhanden ist, aber nicht in der Klasse ankommt, und andererseits fehlt, weil Österreich das einzige Land in der OECD mit sinkenden Bildungsausgaben ist. Die Umsetzung dieser Reform ist ein Sparpaket.

Wolfgang Haag

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One Response to Bildungsreform – Wem hilft sie! Wer braucht sie?

  1. Klasse Seite, ich komme mal wieder vorbei.

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