Nein zum Sparkurs beim Bildungsbudget

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oeli_ugInformation der unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD:

Wir brauchen JETZT Investitionen in die Bildung!

Aufgaben wie die Umsetzung der Inklusion, die Verbesserung ganztägiger Schulformen und der Betreuung von Flüchtlingen und Kindern mit Migrationshintergrund sind mit einem Sparbudget nicht seriös zu erfüllen.

Die im Bildungsbudget fehlenden Mittel dürfen nicht durch zusätzliche Belastungen der LehrerInnen aufgebracht werden.

Unsere Belastungsgrenze ist überschritten.

Als Reaktion auf die Budgetrede des Finanzministers stellen wir an die Bundesleitung der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer und Pflichtschullehrerinnen folgenden Antrag:

Die Bundesleitung möge beschließen:

Die Bundesvertretung der GÖD 10 protestiert gegen das Vorhaben der Bundesregierung, beim Bildungsbudget weiter zu sparen. Für den Fall eines dahingehenden Parlamentsbeschlusses werden drastische gewerk-schaftliche Kampfmaßnahmen angekündigt.

Unterzeichnet von den Mitgliedern der erweiterten Bundesleitung der PflichtschullehrerInnen: Wilfried Mayr, Renate Brunnbauer, Andreas Chvatal, Margit Holzschuster, Wolfgang Haag, Gabi Bogdan, Karl Pötz, Barbara Gessmann-Wetzinger

Ist die PV-Wahl eine Castingshow?

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wolfgangIst die PV-Wahl eine Show in der Art „Salzburgs LehrerInnen suchen den PV -Superstar, das PV-Superteam“? Wer ist die Coolste? Wer klagt am lautesten in der Öffentlichkeit? Wer liefert am schnellsten die Rechtsauskunft? Und wir voten – nicht per Handy, sondern per Stimmzettel?

Geht es darum?

Ganz offen gefragt: Würde es einen Unterschied in Ihrem LehrerInnenleben machen, ob der Herr „X“ oder die Frau „Y“ ZA-oder DA-Vorsitzende sind?

Ist es nicht vielmehr so, dass wir freigestellten PersonalvertreterInnen einfach unsere Arbeit machen? Einmal mehr, einmal weniger erfolgreich. Sollte ich mit dem einen oder der anderen Personalvertreterin nicht einverstanden sein, dann suche ich mir halt jemand anderen. So, wie ich das auch bei den ZahnärztInnen mache und mir den Zahnarzt meines Vertrauens aussuche.

Aber das ist nicht das Wesentliche bei den PV- Wahlen!

Denn wir wählen bei der sogenannten PV-Wahl nicht nur unsere PersonalvertreterInnen, sondern auch unsere Standesvertretung in der Gewerkschaft. Nur diese von uns gewählte Standesvertretung verhandelt mit dem Dienstgeber alle Gesetze, Verordnungen und Erlässe, die entscheidend für unseren Berufsalltag sind.

Die politische Zusammensetzung unserer Gewerkschaft ist das, worauf es wirklich ankommt! Denn die Ziele, die die Gewerkschaft anstrebt und wie sie diese erreichen will – das ist es, was unseren zukünftigen Berufsalltag bestimmt.

Wir haben zurzeit in unserer Standesvertretung eine schwarz-rote Mehrheit, die einer rot-schwarzen Mehrheit auf der Dienstgeberseite gegenübersitzt.

Alle wahlwerbenden Gruppen wollen „das Beste“ für uns LehrerInnen. Aber wie wollen sie das erreichen? Und warum haben sie es – bei absoluten Mehrheiten – bis jetzt immer noch nicht erreicht?

Darüber müssen wir reden! Über die Konzepte in der Schulpolitik und wie diese Ziele erreicht werden sollen. Darüber müssen wir diskutieren – und dann unsere Wahl treffen!

Wolfgang Haag

Mehrwert für unsere Schulen

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null_bock KopieWieder klafft im Bund ein Budgetloch und es fehlen im kommenden Schuljahr im Land Salzburg 67 LehrerInnendienstposten.

Wieder weigert sich unsere Landesregierung, den Mangel mit ihren Mitteln auszugleichen, stattdessen werden Unterrichtsstunden gestrichen.

Wir fordern:
plus2

Mehr Wertschätzung für unsere Schulen!
Mehr Wertschätzung für unsere Arbeit!

Eine gute Schule muss dem Dienstgeber mehr wert sein, als er derzeit dafür investiert.

Reden Sie darüber, informieren Sie die Schulpartner.
Ändern wir gemeinsam diese Politik!

Sparpaket, Nulllohnrunde und die Hypo

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null_bockSeit der Großdemonstration am Ballhausplatz am 18. Dezember 2013 sind einige Wochen vergangen und es ist still geworden, in der GÖD.

Aus 2,3% Gehaltserhöhung zur Inflationsabgeltung für 2013 ist nichts geworden.

Eine Aufhebung des Aufnahmestopps, ein Ende der prekären Dienstverhältnisse und nachhaltige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in Dienststellen und ausgegliederten Betrieben stehen weiterhin nicht auf der Agenda der neuen Bundesregierung.

Die Rücknahme des von SPÖ und ÖVP verordneten Sparpaketes „LehrerInnendienstrecht“ mit negativen Folgewirkungen für den gesamten öffentlichen Dienst ist nicht zu erwarten.

Eine Budgetkonsolidierung durch soziale und transparente Umverteilung von Reichtum und Spekulationsgewinnen (vermögensbezogene Steuern) wird von der ÖVP abgelehnt, der Koalitionspartner SPÖ hat´s akzeptiert.

Investitionen in den öffentlichen Dienst, in Bildung, Soziales, Gesundheit und Verwaltung sind nicht zu erwarten, denn der „Budgetpfad“ rechnet mit weiteren Personal-Einsparungen, Ausgliederungen und Auslagerungen von Bund, Ländern und Gemeinden.

Für ein „ausgeglicheneres“ Budget samt Hypo-Pleite sollen nicht Krisenverursacher und Krisengewinnler zahlen, sondern die Lohn- und MehrwertsteuerzahlerInnen, die prekär Beschäftigten, die Arbeitslosen, die Alten und die Jungen, deren Zukunft grad noch Wahlkampfthema war.

Eine Großdemo und 40.000 KollegInnen am Ballhausplatz waren nicht genug.

Eine Gewerkschaftliche Offensive ist notwendig!

Am 21. 1. 2014 einigten sich die GÖD-Verhandler auf Verlängerung der Nulllohnrunde 2013 um zwei weitere Monate bis zum 1.3.2014. Das bedeutet, dass für 2014 in Summe nicht 1,88% (1,55-2,55) Gehaltserhöhung erreicht wurden, wie die GÖD in ihren Aussendungen schreibt, sondern nur 1,56%.

Die Inflationsrate 2013 lag bei 2,3%. Die Regierung hat das bereits vor dem 17. Dezember angebotene Gesamtvolumen für 2014 nur unwesentlich verbessert. Die von den GÖD-Verhandlern für 2015 erreichte volle Teuerungsabgeltung +0,1% wird ebenfalls nicht ab 1.1.2015 wirksam, sondern wegen der 12-monatigen Laufzeit der 1,88% erst ab 1.3.2015.

Wir haben als einzige Fraktion in der GÖD-Bundeskonferenz am 14.1.2014 gegen diesen Abschluss argumentiert und gegen das Verhandlungsergebnis gestimmt.