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Kurzmeldungen

JunglehrerInnen sollen durch- schnittlich 27 und nicht wie bisher rund 21 Stunden in der Woche unterrichten. Von den zusätzlichen sechs Stunden sollen aber nur vier Stunden extra abgegolten bekommen, zwei Stunden aber nicht. Maria Fekter (ÖVP) begründet diesen Vorschlag damit, dass Österreich "weg von den exorbitanten Lehrergehältern“ (sic!) kommen müsse. Pflichtschullehrer-Gewerkschafter Paul Kimberger hielt den Vorstoß Fekters "selbst in Krisenzeiten für eine leichte Skurrilität" und verweist darauf, dass sich Arbeitszeit nicht nur auf den Unterricht beschränke.

Zeitung

Grulug-Zeitung 3/11

 

Die Herbst-Ausgabe ist da!
GRULUG-Zeitung (3/11)
hier zum Download >>>

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2_junker
3_lachen
4_systemfehler
5_japan_erdbeben

 

Start

"Schule bewegt - Bildung belebt"

Am 26.01.2012 findet das Symposium der Salzburger Landesregierung
"Schule bewegt - Bildung belebt"
in der Fachhochschule Urstein statt.

Wir haben in einer Arbeitsgruppe
7 Punkte zur Stärkung der Salzburger Pflichtschulen erarbeitet,
mit deren Umsetzung die Salzburger Landesregierung unverzüglich beginnen könnte.

Hier finden Sie unsere Vorschläge zum Download >>>

Gehaltsabschluss

Gehaltsabschluss +2,9%: kampflos trotz Resolution!


Die neuen, ab 01.02.2012 gültigen Gehaltstabellen zum Download >>>


Wenn die Gewerkschaftsführung mit + 4,65% in die Lohnverhandlungen geht, dann in einer gemeinsamen, von allen Fraktionen unterzeichneten Resolution + 3,9% als absolut letztes Angebot verkündet und dann + 2,9% kampflos akzeptiert, wird sie unglaubwürdig!

Das Ergebnis: Ab 1. Februar 2012 werden die Gehälter der Beamtinnen und Beamten, die Monatsentgelte der Vertragsbediensteten und der Bediensteten mit einem Sondervertrag, in dem keine andere Art der Valorisierung vorgesehen ist, um 2,56 % und danach um € 11,10 (Staffel) erhöht. Die Zulagen und Vergütungen werden mit Ausnahme der Kinderzulage ab 1. Februar 2012 um 2,95 % erhöht.

Bei einem Monatsbezug von 2220 € bedeutet das eine Erhöhung um 3,06%, bei 3330 € um 2,89% und bei 4440 € um 2,81%. Die große Jubiläumszuwendung bei weniger als 40 Dienstjahren wird bei einer ab 1. Jänner 2012 wirksamen vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand nicht mehr gewährt.

Dies bedeutet: Die große Jubiläumszuwendung nach Erreichen von 40 Dienstjahren bleibt unberührt. Die Gewährung der Jubiläumszuwendung bei weniger als 40 (mindestens aber 35) Dienstjahren erfolgt nur noch bei einer Versetzung in den Ruhestand bzw. Pensionierung nach dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter.

Die Streichung der Jubiläumszulage für Hackler- und KorridorpensionistInnen stellt einen äußerst dramatischen Eingriff dar: Viele haben Pensionszeiten nachgekauft und damit gerechnet, dass es sich aufgrund der Zulage von 4 Monatsgehältern auszahlen würde; jetzt bekommen sie nichts - außer sie warten, bis sie 40 Dienstjahre haben, aber dann hätten sie nichts nachkaufen müssen! Das werden so manche Betrug nennen!

Übrig bleibt ein Lohnabschluss,
der erneut deutlich unter der Inflationsrate liegt.

Die Führung der Gewerkschaft hätte sich an die gemeinsam beschlossene GÖD-Resolution halten müssen und den Kampf mit der Dienstgeberseite aufnehmen müssen!


Tipps & Links

Das große Plus

 "Das große Plus"

Unterrichtsmaterialien zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beitrag von Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich. [Initiative von ÖGB, ÖJRK und IV]

Link >>>

burnout

COPSOQ-Online-Fragebogen

Der standardisierte Copsoq-Online-Fragebogen erlaubt es, die berufliche Belastungssituation zu bestimmen und mit einer Referenzgruppe zu vergleichen. (90 Fragen / 15 Minuten).

mehr Infos >>> / Link zum Fragebogen >>> 

schule_bis_14

Online-Petition

 Unabhängige Initiative
"Eltern für eine gemeinsame Schule aller 10 bis 14-jährigen Kinder"

hier unterzeichnen >>>

atomkraft_nein_danke

Atomausstieg: JETZT!

Mahnwachen jeden Montag um 19:00 Uhr
Wackersdorf-Mahnmal, Mozartplatz
Aufruf zum Atomausstieg! - Was kann ich aktiv tun?

steckdose

Materialien: Atomenergie

"Der Kuckuck in der Steckdose"
Ein eigens für den Unterricht konzipierter kritischer Animationsfilm.
Aus eigener Erfahrung: kindgerecht & sehr empfehlenswert!!!

 weitere Materialien und Links finden Sie hier >> ]


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NMS: Warnung vor Dreiklassengesellschaft! Druckbutton anzeigen? E-Mail

Standard vom 12.12.2011, "Neue Mittelschule: Experten warnen vor Dreiklassengesellschaft"

mogelpackungDie "Neue Mittelschule" erweist sich im Gesetzesentwurf als das, was sie ist: trotz wirklich guter Ansätze ist sie ein politischer Kompromiss, der keinesfalls die beste Bildung für alle Kinder zum Ziel hat, sondern die politisch-ideologischen Positionen der Parteien befriedigen muss; und das bis zu Erbrechen. Die SPÖ bekommt ein bisschen Gesamtschule, die ÖVP hat den Erhalt der Gymnasien gefeiert und sichert entsprechend ihrer ideologischen Positon jetzt noch ab, dass es auch in der NMS Selektionsmechanismen gibt und der Abschluss nicht dem Abschluss eines Gymnasiums gleichgestellt ist. Wie gesagt: Politik zum Erbrechen.

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Alle LehrerInnengewerkschaften gegen Fekter Druckbutton anzeigen? E-Mail

GÖD-Aussendung vom 25.11.2011

fekterMinisterin Fekter - bekannt für ihre "knackigen" Aussagen und wahrscheinlich auch noch stolz darauf, die gezeigt hat, wessen Geistes Kind sie ist, als sie die Forderungen nach einer höheren Besteuerung der Superreichen mit der Verfolgung der Juden unter den Nazis verglichen hat, hat mit ihrer Aussage "Schluss mit exorbitanten LehrerInnengehältern" erneut einen Blick auf ihre ideologische Innensicht offenbart. Wenigstens haben in diesem Fall alle LehrerInnengewerkschaften in einer gemeinsamen Aussendung gegen diese Ungeheuerlichkeit "unserer Frau Ministerin" protestiert.

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Landesschulrat hebt Schulverweis auf Druckbutton anzeigen? E-Mail

SN vom 15.11.2011, "Landesschulrat hebt Schulverweis auf"

landesschulratDass die den LehrerInnen vorgesetzten Instanzen nicht immer im Interesse der LehrerInnen entscheiden ist den LehrerInnen bekannt. Jetzt hat der Landesschulrat den einstimmigen Beschluss des Kollegiums des BORG Nonntal, einen Schüler nach massiven Bedrohungen einer Lehrerin vom Unterricht auszuschließen, wegen "Verfahrensmängel" aufgehoben. Lieber nimmt man den Krankenstand der von dem Schüler bedrohten Kollegin in Kauf, als die Schule in ihrer Entscheidung zu unterstützen. Dass dieser Fall kein Einzelfall ist, zeigt der Bericht der Salzburger Nachrichten.

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Ein Ausdruck der Hilflosigkeit der Politik Druckbutton anzeigen? E-Mail

SN vom 12.11.2011, "Schlüsse aus dem Volksbegehren"

nicht_sitzenbleibenDas Ergebnis des Bildungsvolksbegehren ist enttäuschend. Ein Grund dafür ist auch, dass es parteipolitisch punziert wurde und sich die ÖVP einmal mehr als ideologisches Rittertum gegen die gemeinsame Schule geriert hat und das Begehren ausschließlich aus diesem Blickwinkel betrachtet und daher abgelehnt hat. Wobei es ja grundsätzlich eigenartig ist, dass selbst aktive Politiker, die es ja in der Hand hätten zu gestalten, ein Volksbegehren an sich selbst richten - ein Ausdruck der Hilflosigkeit der Politik, der vor allem zeigt, dass die Parteien ihre ideologischen Schützengräben nicht überwinden können.

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