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Termin

GRULUG-INFO-Treffen
Brunauerzentrum
"Best Western Parkhotel"
Donnerstag, 26.04.2012
um 19:30h

Kurzmeldungen

Nulllohnrunden:

Ein "Durchschnittslehrer" (rund 16 Jahre Dienstjahre, 10. Gehaltsstufe, 2894,50 Euro Monatsgehalt brutto) würde durch den Entfall einer Lohnerhöhung um durchschnittlich drei Prozent "bis zum statistischen Tod" insgesamt um rund 64.000 Euro an Einkommen und Pension "umfallen".

Der Verzicht auf ein Prozent mehr Gehalt bedeutet aufs Jahr gerechnet laut Lehrergehalts- tabellen für einen Junglehrer (je nachdem, ob Landeslehrer mit PH-Zeugnis oder Bundeslehrer mit Uni-Abschluss) einen Verlust zwischen 287 und 310 Euro, für Lehrer mit Höchstgehalt am Karriereende zwischen 630 und 719 Euro.

(DER STANDARD; 14.2.2012)

Zeitung

Grulug-Zeitung 3/11

 

GRULUG-Zeitung (3/11)
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"Sparpaket - wir tragen das nicht mit!"

Schon 2009 gab es ein als „Maßnahmenpakt“ bezeichnetes Sondersparpaket exklusiv für LehrerInnen im Ausmaß von 190 Mio. € oder durchschnittlich ca. 1554 € pro LehrerIn (Erhöhung der Supplierverpflichtung, Streichung der Bildungszulage,…)

Jetzt werden wir erneut überdurchschnittlich zur Kasse gebeten: z. B. - 2013 wird es für uns LehrerInnen eine Nulllohnrunde geben, im Jahr darauf eine moderate Erhöhung (ein Prozent plus Einmalzahlung). Wir hatten allerdings schon in den letzten drei Jahren Sparpakete zu verkraften - immer mit der Begründung, es sei gerade eine „Ausnahmesituation“.

Gehaltsabschlüsse 2010 2011 2012
LehrerInnen 0,9% 1,03% 2,8%
österr. Durchschnitt 2,5% 3,5% 3,9%

Wer in die Korridorfrühpension gehen möchte, muss künftig 40 Versicherungsjahre (statt bisher 37,5) aufweisen. Dabei werden auch noch die Abschläge erhöht. Invaliditätspension gibt es künftig nur noch für über 50-Jährige, die geblockte Altersteilzeit wird gestrichen. Außerdem kommt die Umstellung auf das Pensionskonto schon 2014.

Aber LehrerInnen sind natürlich auch von vielen anderen Maßnahmen betroffen, wie z.B. von der Kürzung des staatlichen Zuschusses zum Bausparen um die Hälfte oder von der Reduktion der Prämie für die Zukunftsvorsorge.

Die Strategie ist immer die Gleiche. Um uns diese massiven und ungerechten Ver-schlechterungen „schmackhaft“ zu machen, wurde im Vorfeld der Verhandlungen ein regelrechtes „Horrorszenario“ an Belastungen verbreitet (Arbeitsplatzsicherungsbeitrag, Aussetzen der Biennalsprünge) - um dann hinterher wieder behaupten zu können, welche noch viel schlimmere Belastungen die Gewerkschaftsspitze doch wieder abgewehrt habe.

Wir LehrerInnen sind nicht ArbeitnehmerInnen 2. Klasse und haben daher ein Anrecht darauf, entsprechend unserer Leistung fair behandelt zu werden.

Wir stehen für eine andere Politik!

Wir tragen dieses Sparpakt nicht mit und wir sind auch bereit, für unsere Rechte zu kämpfen!


GröSpaPaz

GröSpaPaZ

"Das größte Sparpaket aller Zeiten"

reinhardJetzt ist es aus dem Sack - das größte Sparpaket aller Zeiten, das GröSpaPaZ, wobei: in politischer Diktion pervertiert die Bedeutung des Wortes "Sparen" mittlerweile genauso wie die Bedeutung des Wortes "Reform". Gemeint ist: Mehrarbeit, Sozialabbau, Leistungskürzungen und Einkommensverluste für die arbeitende Bevölkerung.

Realeinkommensverluste durch Nulllohnrunden, Halbierung des staatlichen Zuschusses für Klein- und Kleinstsparer bei Bausparverträgen und Pensionsvorsorgen für den kleinen Mann mit dem erklärten Ziel, deren Geld in Umlauf zu bringen. [Man möge sich erinnern, wie die Schwarz-Blaue Regierung die Menschen mit Angstparolen in die private Pensionsvorsorge geredet hat - schon damals mit dem erklärten Ziel, zusätzliches Geld in die Finanzmärkte zu pumpen!] Großes Kaptial- und Sachvermögen oder deren Vererbung bleibt unbehelligt. Das bei jeder Gelegenheit verbratene Argument gegen vermögensbezogene Steuern: die Vermögenden hätten ja schon bei der Schaffung des Vermögens Steuern bezahlt. Ja, das ist richtig. Aber was nützt es zur Aufrechterhaltung der Solidargemeinschaft Staat, wenn vor zig Jahren Steuern bezahlt worden sind? Vermögen und Kapital muss genauso wie Arbeit kontinuierlich zur Aufrechterhaltung der Solidargemeinschaft und dessen Infrastruktur beitragen; derzeit liefert ja, von allen beklagt, die arbeitende Bevölkerung überproportional viel und Vermögen unterproportional wenig an den Staat ab.

Aber allen voran die ÖVP hat erfolgreich eine gerechtere Besteuerung von Kapital- oder Sachvermögen verhindert. Da sei der Teufel vor! [Und überhaupt: es ist auch gar nichts dabei, wenn wir unser erstrassertes Geld im Kofferraum unserer Luxuslimosine außer Landes grassern und uns noch ein wenig von der Telekom schmieren lassen - weil in Österreich sitzt man eben auf seinem Vermögen und verschafft sich Vorteile, wo man nur kann und schert sich nur bedingt um die Finanzierung der Sozial- und Infrastruktur der Gemeinschaft, in der man lebt.]

Strukturreformen: Fehlanzeige! Beispiel Schulverwaltung: die Regierungsparteien wären ja schließlich schön blöd, wenn sie die teureste Schulverwaltung der Welt reformieren würden. Schließlich könnte man dann die zahlreichen schönen Posten nicht mehr mit Parteigängern besetzen. Das hieße ja: Machtverlust! Also lieber die ohnehin von der hohen Inflation gegängelten Bürger - vor allem PensionistInnen und Beamte - abzocken.

Die Solidarabgabe für die Bestverdiener ist auf 4 Jahre beschränkt und besteuert außerdem ja wiederum nur Arbeit; die Änderungen bei der Gruppenbesteuerung schlagen im Gröspapaz mit 270 Millionen zu Buche - bei einem anvisierten Volumen des Pakets von 26 Milliarden: ein Witz!

LehrerInnen - wir sind Supersparmeister! LehrerInnen sind ja  schon von Schmied persönlich mit unbezahlter Mehrarbeit und Kürzungen bestraft worden und werden jetzt im GröSpaPaZ nicht nur als Beamte mit weiteren Realeinkommensverlusten gesegnet, sondern sind natürlich auch von vielen sonstigen Maßnahmen betroffen.

Würde man die seit den 70er-Jahren explosionsartig gestiegene Wertschöpfung nur marginal an der Finanzierung der Solidargemeinschaft namens Staat und dessen Infrastruktur beteiligen, gäbe es keine Krise - die Krise ist, das muss uns allen bewusst sein, nicht aus dem Nichts wie ein Unwetter auf uns hereingebrochen, sondern ist systemisch, gewollt und gemacht - von Menschen gemacht.

Das wirklich Bedrückende an dem Sparpaket ist die Richtung, die nicht nur die österreichische Regierung, sondern die ganze EU einschlägt. Indem man Teile der Bevölkerung in die Armut treibt und Leistungen kürzt, meint man der - hausgemachten - Krise entgegen steuern zu können - ein fataler Irrtum, wie mittlerweile zahlreiche Wirtschaftsleute warnen. Das ist das Rezept, mit dem man die Welt 1930 in die Wirtschaftskrise getrieben hat und das jetzt - aus Dummheit und ideologischer Verbohrtheit - wiederholt wird.

Gehaltsabschluss

Gehaltsabschluss +2,9%: kampflos trotz Resolution!


Die neuen, ab 01.02.2012 gültigen Gehaltstabellen zum Download >>>


Wenn die Gewerkschaftsführung mit + 4,65% in die Lohnverhandlungen geht, dann in einer gemeinsamen, von allen Fraktionen unterzeichneten Resolution + 3,9% als absolut letztes Angebot verkündet und dann + 2,9% kampflos akzeptiert, wird sie unglaubwürdig!

Das Ergebnis: Ab 1. Februar 2012 werden die Gehälter der Beamtinnen und Beamten, die Monatsentgelte der Vertragsbediensteten und der Bediensteten mit einem Sondervertrag, in dem keine andere Art der Valorisierung vorgesehen ist, um 2,56 % und danach um € 11,10 (Staffel) erhöht. Die Zulagen und Vergütungen werden mit Ausnahme der Kinderzulage ab 1. Februar 2012 um 2,95 % erhöht.

Bei einem Monatsbezug von 2220 € bedeutet das eine Erhöhung um 3,06%, bei 3330 € um 2,89% und bei 4440 € um 2,81%. Die große Jubiläumszuwendung bei weniger als 40 Dienstjahren wird bei einer ab 1. Jänner 2012 wirksamen vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand nicht mehr gewährt.

Dies bedeutet: Die große Jubiläumszuwendung nach Erreichen von 40 Dienstjahren bleibt unberührt. Die Gewährung der Jubiläumszuwendung bei weniger als 40 (mindestens aber 35) Dienstjahren erfolgt nur noch bei einer Versetzung in den Ruhestand bzw. Pensionierung nach dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter.

Die Streichung der Jubiläumszulage für Hackler- und KorridorpensionistInnen stellt einen äußerst dramatischen Eingriff dar: Viele haben Pensionszeiten nachgekauft und damit gerechnet, dass es sich aufgrund der Zulage von 4 Monatsgehältern auszahlen würde; jetzt bekommen sie nichts - außer sie warten, bis sie 40 Dienstjahre haben, aber dann hätten sie nichts nachkaufen müssen! Das werden so manche Betrug nennen!

Übrig bleibt ein Lohnabschluss,
der erneut deutlich unter der Inflationsrate liegt.

Die Führung der Gewerkschaft hätte sich an die gemeinsam beschlossene GÖD-Resolution halten müssen und den Kampf mit der Dienstgeberseite aufnehmen müssen!


Tipps & Links

Das große Plus

 "Das große Plus"

Unterrichtsmaterialien zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beitrag von Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich. [Initiative von ÖGB, ÖJRK und IV]

Link >>>

burnout

COPSOQ-Online-Fragebogen

Der standardisierte Copsoq-Online-Fragebogen erlaubt es, die berufliche Belastungssituation zu bestimmen und mit einer Referenzgruppe zu vergleichen. (90 Fragen / 15 Minuten).

mehr Infos >>> / Link zum Fragebogen >>> 

schule_bis_14

Online-Petition

 Unabhängige Initiative
"Eltern für eine gemeinsame Schule aller 10 bis 14-jährigen Kinder"

hier unterzeichnen >>>

atomkraft_nein_danke

Atomausstieg: JETZT!

Mahnwachen jeden Montag um 19:00 Uhr
Wackersdorf-Mahnmal, Mozartplatz
Aufruf zum Atomausstieg! - Was kann ich aktiv tun?

steckdose

Materialien: Atomenergie

"Der Kuckuck in der Steckdose"
Ein eigens für den Unterricht konzipierter kritischer Animationsfilm.
Aus eigener Erfahrung: kindgerecht & sehr empfehlenswert!!!

 weitere Materialien und Links finden Sie hier >> ]


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Salzburg: hunderte Schulschwänzer Druckbutton anzeigen? E-Mail

SN vom 23.02.2012; "Stadt bestrafte 2011 Hunderte Schulschwänzer"

schulschwaentzenStaatssekretär Kurz hat eine Diskussion über Schulschwänzer entfacht. Dass höhere Strafen das Problem lösen könnten, bezeichnet Wolfgang Haag in der SN vom 23.02.12 als „naiv“. Weiters spricht er von einer „verlorenen Generation“ und meint, dass etwa jeder dritte Pflichtschüler, auch wenn er zum Unterricht komme, für Inhalte nicht mehr erreichbar sei. „Diese Leute sind geistig am Abstellgleis“, sagt Haag. Er fordert dennoch „Erziehungsvereinbarungen“ zwischen Lehrern, Eltern und Schülern. Darin sollen für Pflichtverletzungen der Schüler und Eltern auch fixe Sanktionen festgelegt sein – wie etwa auch Geldstrafen.

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Rechnungshof: Salzburg spart bei Bildung Druckbutton anzeigen? E-Mail

SN vom 26.01.2012, "Salzburg spart bei Bildung"

kinder_geld"Salzburg trägt die niedrigsten Besoldungskosten für seine Landeslehrer", heißt es im Bericht des Rechnungshofs. Während z.B. Kärnten 679 oder Niederösterreich 359 LehrerInnen aus Landesmitteln finanziert, sind es in Salzburg gerade einmal 29. Die Folgen: Salzburg liegt nicht nur bei der Sprachförderung und der Tagesbetreuung weit hinter den anderen Bundesländern zurück. Es zeige sich einmal mehr, dass die für Bildung zuständige Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) „in Sonntagsreden zwar die Wichtigkeit der Bildung immer betont, dafür aber nicht bereit ist, entsprechend Mittel einzusetzen“, kritisiert LAbg. Cyriak Schwaighofer.

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NMS: Warnung vor Dreiklassengesellschaft! Druckbutton anzeigen? E-Mail

Standard vom 12.12.2011, "Neue Mittelschule: Experten warnen vor Dreiklassengesellschaft"

mogelpackungDie "Neue Mittelschule" erweist sich im Gesetzesentwurf als das, was sie ist: trotz wirklich guter Ansätze ist sie ein politischer Kompromiss, der keinesfalls die beste Bildung für alle Kinder zum Ziel hat, sondern die politisch-ideologischen Positionen der Parteien befriedigen muss; und das bis zu Erbrechen. Die SPÖ bekommt ein bisschen Gesamtschule, die ÖVP hat den Erhalt der Gymnasien gefeiert und sichert entsprechend ihrer ideologischen Positon jetzt noch ab, dass es auch in der NMS Selektionsmechanismen gibt und der Abschluss nicht dem Abschluss eines Gymnasiums gleichgestellt ist. Wie gesagt: Politik zum Erbrechen.

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Alle LehrerInnengewerkschaften gegen Fekter Druckbutton anzeigen? E-Mail

GÖD-Aussendung vom 25.11.2011

fekterMinisterin Fekter - bekannt für ihre "knackigen" Aussagen und wahrscheinlich auch noch stolz darauf, die gezeigt hat, wessen Geistes Kind sie ist, als sie die Forderungen nach einer höheren Besteuerung der Superreichen mit der Verfolgung der Juden unter den Nazis verglichen hat, hat mit ihrer Aussage "Schluss mit exorbitanten LehrerInnengehältern" erneut einen Blick auf ihre ideologische Innensicht offenbart. Wenigstens haben in diesem Fall alle LehrerInnengewerkschaften in einer gemeinsamen Aussendung gegen diese Ungeheuerlichkeit "unserer Frau Ministerin" protestiert.

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